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| Foto: Michael Franke / Pixelio |
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| Darunter konnte ich mir zunächst wenig vorstellen, als ich den Namen hörte. Es ist ein Standardgericht im Winter und Erich Wurster mag es gerne essen. Er hat neben dem Autohaus die einzige Tankstelle im Ort, die nur solange existieren kann, wie möglichst viele Einwohner dort tanken. Nicht auszudenken wäre es für die Landwirte besonders, aber auch für alle anderen Kunden, wenn er diesen Service nicht mehr anbieten könnte. Er mag die “dürre Bohnen" sehr gerne, das Rezept dazu habe ich von mehreren älteren Einwohnerinnen erhalten und mir die Vorbereitungen selber angeschaut als Gast in fremden Küchen |
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Zutaten
- Stangenbohnen oder “Hocker" (das sind Buschbohnen)
- gerauchtes Fleisch
Anleitung
Die Bohnen im Sommer durch einen Bohnenschnitzler drehen oder in der Länge mit dem Messer halbieren.
Früher wurden sie an die Leine gehängt, das ist kein Küchenlatein, heute im “Dörrex" getrocknet und dann in Stoffsäckchen aufbewahrt. Vor der Verwendung im Winter, wenn es keine frischen Bohnen im Garten gibt, ein bis zweimal abbrühen wegen des Heugeschmacks.
Sie werden mit gerauchtem Fleisch in der Fleischbrühe gekocht. Dann eine Mehlschwitze machen mit Zwiebel und Peterling und natürlich mit Spätzle servieren.
Bohnengerichte sind in Grafenberg wohl so beliebt wie Linsen. Das hängt damit zusammen, dass man die Linsen kaufen musste, aber die Bohnen wuchsen und wachsen auch heute noch in fast jedem Garten und waren somit billiger.
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Tags: Stangenbohnen, Buschbohnen, Hocker, gerauchtes Fleisch, Kochtopf, Dörrex
Alle Rezepte vom Grafenberger Kochbuch gelten - soweit im Text nicht anders angegeben - für vier Personen.
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