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| Foto: Svenja Bockorny / Pixelio |
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| Ein typisches “Samstagessen", das auch als Gaisburger Marsch bekannt ist. Oft werden Reste im Kühlschrank dazu verarbeitet. Weil es schnell zubereitet ist, kommt es z.B. bei unserem Korbmacher Hans Ziegler auf den Tisch, wenn seine Werkstatt geöffnet ist. Sein leider aussterbendes Handwerk ist ein Stück Grafenberger Geschichte: es war Traditionshandwerk zum Broterwerb. Als Material für die Korbwaren werden Weidenzweige abgeschnitten, übrig bleibt der Weidenbaumstumpf, als solche werden die Grafenberger von den Bewohnern der umliegenden Gemeinden auch bezeichnet: die Grafenberger sind de Bandschtomba. |
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Zutaten
- Kartoffeln
- Fleischbrühe, mit Liebstöckel und Zwiebel abgeschmeckt
- Schinkenwurst oder Leberkäs und gerauchter Speck oder
- 2 Rote, 1 Landjäger
- Zwiebeln
- Butter
Anleitung
Die Zubereitung ist ebenso unterschiedlich wie die Zutaten:
Die einen nehmen Schinkenwurst oder Leberkäs und etwas Gerauchtes dazu, in anderen Töpfen gibt's Rote und Landjäger, einige nehmen auch mal gekochte Kartoffeln vom Vortag, andere kochen die Kartoffeln extra und nicht in der Brühe.
Diese Anleitung habe ich am häufigsten gehört: Selbstgemachte Fleischbrühe mit Zwiebel und Liebstöckel abschmecken, abseihen und dann die rohen Kartoffelschnitz (in Achtel geschnittene Kartoffeln) darin garen, Rote und Landjäger in Scheiben schneiden, würfeln und später zugeben.
Zum Schluss gebräunte Butter mit Zwiebeln darüber. Entweder über die Spätzle im Teller oder die Spätzle extra servieren.
Einige Male wurde auch gesagt, dass die Spätzle schon mit in den Topf gehören. Das richtet sich auch danach, ob noch Spätzle im Kühlschrank sind, die dann wieder so erwärmt werden, oder ob sie extra gekocht werden. Wichtig an diesem Rezept ist, dass es nicht wegzudenken ist aus der Grafenberger Küche.
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Tags: Kartoffelschnitz, Kochtopf, Schinkenwurst, Leberkäs, Speck, Rote, Landjäger
Alle Rezepte vom Grafenberger Kochbuch gelten - soweit im Text nicht anders angegeben - für vier Personen.
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