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| Wird meistens selbst hergestellt, aber wenn nicht, dann “am besten beim Bäcker Maisch" kaufen haben mir Grafenbergerinnen immer wieder gesagt. Ich wollte wissen, warum der so besonders gut ist. Seit 1927 gibt es die Bäckerei, der Arbeitstag ist von halb drei nachts bis 19 Uhr, der alte Holz- und Kohleofen backt noch. Sogar und nicht nur aus Eßlingen kommt Kundschaft nicht nur wegen des Hefezopfs, die selbstgemachten Nudeln stehen nie lange im Regal. Auf die Frage nach dem Rezept antwortet Frau Maisch: "So wie zuhause auch, allerdings nehmen wir kein Mehl, sondern Hartweizendunst. Deswegen ist der Teig so körnig." Das ist eine der teuersten Zutaten, die aber in kleinen Mengen nicht käuflich ist. Nun gut, dann kaufe ich lieber. Aber ich habe immer noch kein Nudelteigrezept, sondern mindestens vier verschiedene. Das ist wie bei den Spätzle. Ich habe einfach mal den Durchschnitt genommen und das ist vielleicht eine Grundregel für die wenigen, die den “Nudelkucha" nicht mit Mengen aus der Erfahrung machen. |
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Zutaten
- 500 g Mehl
- 4 Eier
- 1/4 l Wasser
- 1 gestr. EL Salz
Anleitung
Einen zähen Teig schlagen, bis er Blasen wirft.
Für besondere Anlässe nimmt eine gute Hausfrau soviel Eier, wie das Mehl schluckt und kein Wasser, aha, das kommt mir bekannt vor.
Allerdings, wie man den Teig so dünn ausrollen kann, habe ich noch nicht gelernt. Und es gefällt mir, dass auch viele Frauen den Teig zumindest manchmal kaufen. Andererseits habe ich fasziniert zugeschaut, wenn man mir zeigte, wie der Teig gemacht wird, das sah immer ganz perfekt aus - und so einfach.
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Tags: Nudelteig, Nudelmaschine, Nudeltrockner
Alle Rezepte vom Grafenberger Kochbuch gelten - soweit im Text nicht anders angegeben - für vier Personen.
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