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| Foto: wrw / Pixelio |
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| Kein Winter ohne Kohl, ob als Kraut, Rouladen, Krapfen oder Fleckeln, es gibt sehr viele Zubereitungsmöglichkeiten und natürlich auch Spätzle. Obwohl ich die Rezepte im Sommer gesammelt habe, ist Kohl ziemlich häufig als Lieblingsgericht genannt worden. So auch von Volker Maisch, Kassier und Vorstandsmitglied im TSV Grafenberg 1903 e.V., unserem naturgemäß sportlichsten Verein mit der höchsten Mitgliederzahl. Beim Sportfest bin ich in eine richtige Rezeptefundgrube gesprungen wie überhaupt bei jedem Fest oder Vereinsabend. Die Kontakte beim Einkaufen und Spaziergang mit dem Hund waren die zweite wichtige Quelle für das ortstypische Grafenberger Kochbuch. Wer Sport treibt, muss viel trinken, wer im TSV ist, muss auch mal auf dem Dorffest die berühmte Mostbowle verkaufen (hier im Grafenberger Kochbuch wird das Rezept verraten). Wer gerne Wirsing mag, muss unbedingt dieses Rezept ausprobieren. |
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Zutaten
Fleischbrühe aus
- 500 g Rindfleisch (kann etwas fett sein)
- Suppengrün
- Salz
Mehlschwitze aus
- 40 g Butter oder Butaris (Butterschmalz)
- 1 Zwiebel, kleingewürfelt
- 2-3 El Mehl
Fleischbrühe zum Ablöschen
- Salz, Pfeffer, Muskat, Kümmel
- 1 Wirsing , 1- ½ kg
- 3-4 rohe Kartoffeln
Spätzleteig aus
- 500 g Mehl
- 5 Eier
- 1 TL Salz
- ca. 1/8 l Mineralwasser
Anleitung
Zuerst die Fleischbrühe kochen, dann die Mehlschwitze herstellen und 15-20 Minuten kochen lassen.
Vom Wirsing die äußeren Blätter und Strunk entfernen, die restlichen Blätter grob zerkleinern und mit heißem Wasser abbrühen. Kohl und Kartoffeln im Schnellkochtopf 10-15 Minuten garen.
Das gekochte Siedfleisch, Wirsing und Kartoffeln durch den Fleischwolf drehen und alles zur Mehlschwitze geben, durchkochen und evtl. noch etwas abschmecken.
Den Spätzleteig kräftig schlagen und immer wieder ruhen lassen, mit der Spätzlemaschine in leicht gesalzenes, sprudelndes Wasser drücken. Wenn sie oben schwimmen, die Spätzle mit dem Schaumlöffel abschöpfen und in kaltes, gesalzenes Wasser geben. Dann auf einem Sieb abtropfen lassen.
Vor dem Servieren in heißem, gesalzenem Wasser erwärmen.
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Tags: Schwäbisch Kehl, Wirsing, Schnellkochtopf, Schaumlöffel, Blanchier, Spätzleheber, Rindfleisch, Fleischbrühe, Spätzleteig
Alle Rezepte vom Grafenberger Kochbuch gelten - soweit im Text nicht anders angegeben - für vier Personen.
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