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| Foto: fommedia Medienagentur Tübingen / Pixelio |
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| Schwäbische Tradition ist der Hefekranz, manch einer liebt es, den Kuchen Zuhause in den Kaffee einzutunken, vielleicht gibt es ihn deswegen nicht so häufig, wenn Gäste im Haus sind, sondern eher beim Familienkaffee.
Aber zu einem Anlass fehlt er nie: beim Leichenschmaus. Ein Thema, das eigentlich jeder meidet, aber es gehört zum Leben und ein Grundrezept auch in dieses Buch. In Grafenberg wird aus dem Kranz oft ein Hefezopf für den “kleinen Kaffee", das Rezept habe ich mir von Mitgliedern aus dem Kirchenchor geben lassen, die einen Leichenchor gegründet haben, der für jeden auf Wunsch bei der Trauerfeier mit seinen Liedern Trost spendet. Das kann ich aus eigener Erfahrung sagen und hoffen, dass neue Mitglieder bereit sind, diese Tradition zu erhalten. Sie müssen nicht backen, sondern können, nur singen. Tipps und Rezepte gibt's nämlich beim Treffen ohne Anlass, bei dem auch mancher Hefezopf gegessen wird, den übrigens auch Pfarrer Friedrich Bahret sehr gerne nach diesem Rezept isst. |
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Zutaten
- 500 g Mehl
- 20 g Hefe
- 80 g Zucker
- ¼ l Milch
- 100 g Butter
- 1 Prise Salz
- 1-2 Eier
- Zitronenschale
Außerdem nach Geschmack:
- 1 EL Butter
- 80 g Hagelzucker
- Zimt
- 50-100g Rosinen
- 50 g Mandelblättchen
Anleitung
Hefeteig herstellen und gehen lassen. Den Teig dann auswellen zu einem rechteckigen Stück, dass mit dem Messer in drei Streifen in der Länge geteilt wird.
Aus den Streifen einen Zopf flechten und mit der zerlassenen Butter bestreichen.
Zucker, Zimt, Rosinen und Mandeln nach Belieben draufstreuen und bei 200 Grad etwa 40 Minuten backen.
Ursprünglich gehört auch Anis ins Rezept, aber da haben viele gesagt, “das meget se net", auch sei ein Zopf mit Zuckerguss kein rechter Zopf.
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Tags: Hefezopf, Küchenmaschine, Kaffeemaschine, Hefekranz, Hefe, Hagelzucker, Zimt, Rosinen, Mandelblättchen
Alle Rezepte vom Grafenberger Kochbuch gelten - soweit im Text nicht anders angegeben - für vier Personen.
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